Es gibt in diesem Blog eine Rubrik „Gedankenstrich“, die sich – nomen est omen – mit scharfem Strich Gedanken über und wider die Verluderung der deutschen Sprache macht, wie sie allenthalben im gesprochenen und geschriebenen Wort zum Himmel stinkt. Folgerichtig wäre es nicht verwunderlich, dem hiesigen Skriblifax, selbsternannter Purist zumal, die vornehmliche Verwendung englischer Begriffe zur Benennung der Rubriken vorzuwerfen. Und ja, der Tatbestand eines beklagenswerten Anglizismen-Lasters ist erfüllt.

Als prophylaktische Rechtfertigung sei hiermit angeführt, dass erstens die Namensgebung des Blogs einem amerikanisch-englischem Muttersprachler huldigt, und zweitens Golf als wesentlicher Impetus für dieses Blog mit englischer Terminologie versehen ist. Beide Argumente sollen herhalten, um hinsichtlich der Sprachverirrung in den Rubrikentiteln für mildernde Umstände zu plädieren. Drittens noch – mea culpa – gibt das Englische aber auch so herrlich knackige (und längst allgemeinverständliche) Begrifflichkeiten her … Hand auf’s Herz: Mehr „Denglisch“ wird nicht wieder vorkommen!