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Wie sein Martini: Geschüttelt, nicht gerührt – zum Bond-Jubiläum

Vor 50 Jahren ging “007 – der Geheimagent ihrer Majestät” im Kinostreifen “James Bond jagt Dr. No” erstmals auf Zelluloid den Bösewichten an den Kragen. Und schönen Frauen, in diesem Fall Honey Ryder alias Ursula Andress, an die Wäsche.

Allenthalben werden dem Jubiläum warme Worte gewidmet; deshalb soll hier darauf verzichtet und statt dessen Adele’s Titelsong zu “Skyfall”, dem nächsten, insgesamt 23. Bond-Film, wiedergegeben werden: Eine anfassende Filmmusik in schöner Anlehnung an die großen 007-Töne von John Barry oder Dame Shirley Bassey immerhin – wenn schon der nunmehr zum dritten Mal als “Doppelnull mit der Lizenz zum Töten” reüssierende Kirmesboxer Daniel Craig allenfalls daherkommt wie ein Schlagetot des sinistren Widerparts.

Was einen bekennenden 007-Aficionado – Zeitgeist hin, Populismus her – wie Bonds Martini eher schüttelt, aber gewiss nicht rührt: Der smart-snobistische, neunmalklug-süffisante und elegant-effiziente Gentleman-Charmeur aus der Romanvorlagen von Ian Fleming, den allen voran “the one and only Bond” Sean Connery so trefflich verkörpert hat, ist offenkundig bei der “Pensionierung” von Pierce Brosnan gleich mit verrentet worden.

So, das musste mal gesagt werden! Und wer doch noch was zum Bond-Jubiläum lesen mag, wird z. B. bei FAZ Net. fündig.

Sean Connery 1962: Zum leidenschaftlichen Golfer wurde der Schotte allerdings erst anlässlich Bonds drittem Abenteuer “Goldfinger” (Premiere 1964), als er während der oft von Regenpausen unterbrochenen Dreharbeiten zum legendären Golf-Duell mit Gert Fröbe alias Auric Goldfinger in Stoke Park nahe London intensiv an seinem Spiel feilte. Aber das ist eine andere Geschichte. Credit: History in Pictures/Twitter

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