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Die Ursache der Verzweiflung beim Schreiben ist die Leere davor. Nichts steht bei einem ernsthaften Artikel fest: nicht der Ton, nicht die Form, nicht was drin ist und was draussen. Vorhanden ist nur ein Misthaufen an Material, teils auf dem Tisch, teils im Kopf, wo er von den routinierten Teufeln der Angst und des Ehrgeizes immer neu umgeschichtet wird. Meist so, dass er noch mehr nach Misthaufen aussieht. Das Schöne und Schreckliche am Schreiben ist, dass es aus einigen Hundert freien Entscheidungen besteht.

Der Schweizer Kollege Constantin Seibt über das Schreiben am Beispiel der Stilform Kolumne, erschienen in seinem famosen Journalismus-Blog “Deadline” für den Zürcher TagesAnzeiger. Bei Interesse am Sujet ist ein Stöbern in “Deadline” auf Höchste zu empfehlen!

 
 
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